Reaktion zu den Vorkommnisen

  • Das Außenministerium informiert in diesen Minuten den Staatsrat über gewisse Vorkommnisse im Gelben Reich.


    Wie in einer Presseerklärung des dortigen Justizministeriums zu entnehmen ist, wurde in die Kanzlervilla in Gondwana, Provinz Goshark Höhlen, eingebrochen und vitales, zumeiste geheimes Material gestohlen. Das Justizministerium vermutet, dass tchinosische Staatsbürger für diese Tat verantwortlich sind.


    Der Außenminister setzt sich in diesen Minuten mit der chinopischen Regierung in Verbindung, um die lächerlichen Vorwürfe zu negieren. Der Außenminister dazu: "Es ist doch geradezu lächerlich, anzunehmen, dass bei einer Operation des tchinosischen Geheimdienstes Erkennungszeichen wie eine 'rote Faust' getragen werden. Zumal dies keiner offiziellen Organisation des Volksrepublik zugeordnet werden kann."



    Die Vorkommnisse sind ein mehr als lächerlicher Versuch, die Volksrepublik auf eine feige Weise in Misskredit zu bringen. Das gesamte Geschehen ist ein mehr als unglaubwürdiges Szenario.
    Alleine die Behauptung, dass wichtige und geheime Dokumente in einem Privathaus aufbewacht werden, ist lächerlich. Kein Staat der Welt würde eine solche Dummheit begehen.


    Die Täterbeschreibungen weiterhin sind ebenfalls lächerlich. Nicht nur, dass hier Vernehmungsprotokolle einfach veröffentlicht werden, was absolut unüblich ist, weil es die Ermittlungen der Polizei des gelben Reichs gefährden würde, nein, es wurden auch noch gezielt "Beobachtungen" veröffentlicht, die den Sozialismus in Misskredit bringen möchten.


    Ein Zitat aus den vermutlich erfundenen Protokollen:
    "Es waren viele, viele Einbrecher und wenn ich mich nicht täusche, nur Männer. Sie hatten alle so´ne Tarnanzüge an, wie sie auch die Chinopischen Soldaten zu tragen pflegen und waren deshalb nicht gut sichtbar, aber aus den drei Autos stiegen wohl mindestens 15 Männer............alle mit Waffen, die über der Schulter hingen, und doch sehr uns ähnelnen Gesichtern, denn die waren seltsamerweise nicht vermummt! Und ja, eins fällt mir da noch ein: Die Männer hatten, glaube ich, alle so eine rote Blume oder so auf ihren Tarnanzügen.............wenn ich´s nicht besser wüsste, würde ich glatt behaupten, dass es eine rote Faust war........."


    Kein Staat der sozialistischen Welt würde die rote Faust als Symbol bei einem Überfall tragen, das ist mehr als absurd. Zudem widerspricht sich der "Zeuge" ständig, denn er hat das Talent, das Gesicht und das Geschlecht der Täter zu erkennen, obwohl so "nicht gut sichtbar waren".
    Außerdem wird von Tarnanzügen gesprochen "wie sie auch die Chinopischen Soldaten zu tragen pflegen", die aber andererseits mit einem roten Symbol bedruckt gewesen sein sollten - eine sehr lustige Idee, denn die Tarnwirkung wäre dann ja gleich null.
    Ständige Widersprüche in einem Protokoll, das darauf abzielt, die Volksrepublik zu destruiren.


    Auch der Rest der Verlautbarung steckt voller Widersprüche. Denn, welcher Geheimdienst überfällt so auffällig ein Haus? Laute Autos, Taschenlampen und symbole auf Tarnanzügen - ich darf Ihnen versprechen, jeder Geheimdienst dieser Erde ist in der Lage, ein Gebäude lautlos zu infiltrieren. Doch dies stört die Regierung des GR gar nicht, statt dessen wird weiter gegen Tchino Intrige gespinnt.


    Zuletzt noch einmal die Frage: Wichtige Dokumente in einem unbewachten Haus, wie kann so etwas sein?


    Es ist klar, dass der Überfall eine Inszenierung war. Diesen Versuch, die VR Tchino in Verruf zu bringen, verurteilt der Staatsrat als terroristischen Akt. Derzeit wird noch untersucht, ob die Initiative von der terroristischen Gruppe um den geisteskranken Penor Repochse ausging, oder von der Regierung des GR hervorging.


    Dies würde auch erklären, warum heute kein Zeuge mehr zu finden war. Das Justizministerium gibt sogar zu, dass "die Nachbarn und Kronzeugen [...] augenblicklich in Sicherheit gebracht und [...] nun an einem geheimen Ort " wurden. Außerdem wurde eine "Ausgangssperre in der Stadt verhängt". Der Staatsrat verlangt die sofortige Freilassung der Menschen und die Aufhebung der diktatorisch anmutenden Ausgangssperre!


    Zudem bekräftigen wir erneut, dass wir uns durch diesen terroristischen Akt nicht unterkriegen lassen. Sozialismus und Freiheit werden von Gewalt und Imperialismus nie zerstört werden!

  • Staastpräsident Jinsheng erklärte die Mobilisierung der grenznahen Armeeeinheiten zum Gelben Reich in Absprache mit dem Staatsrat. Man wolle einem unüberlegten Akt durch chinopische Behörden nicht unvorbereitet gegenüber stehen.


    "Tongzhis, es ist ein feiger Akt der chinopischen Führung, ihre friedlichen Nachbarn für eine derartige Tat verantwortlich zu machen!", so Jinsheng wörtlich.

    同事人强
    Tóngshì Rén Quiáng


    :rstern::rstern::hasi:rstern::rstern:


    Präsident der Volksrepublik Tchino

    Mitglied des Zentralkomitees und

    Generalsekretär des Politbüros des Zentralkomitees

    der Kommunistischen Partei Tchinos

  • Staatspräsident Jinsheng revidierte in diesen Minuten die verkündete Mobilmachung der Grenzstreitkräfte. "Es handelt sich dabei lediglich um eine erhöhte Präsenz der Streitkräfte bei den Grenzkontrollen. Es ist aufgrund der Vorverurteilung der Vorkommnisse in der chinopischen Provinzhauptstadt Gondwana als durch tchinosische Staatsbürger verübte Taten damit zu rechnen, dass die bisher bereits gegen die Volksrepublik geschürten Vorurteile in unvorhersehbare Aktionen umschlagen können. Es ist zu befürchten, dass davon vor allem unsere Grenzgebiete betroffen sind.", so Staatspräsident Jinsheng in einer Rede vor dem Zentralkomitee der KPT.


    Im Staatsrat setzt sich die Sondersitzung indes weiter fort.

    wap.pngLi Jinsheng

    Staatspräsident a.D.

    Vorsitzender der KPT